Der Titel dieser Umfrage ist „Umfrage zum Einsatz von Open Source Software im Saarland 2026„. Sie wird im Auftrag durchgeführt vom Verein Opensaar.
Hintergrund
Open Source hat sich seit vielen Jahren – insbesondere im letzten Jahrzehnt – als echte Alternative zu herstellerspezifischen Produkten in der IT- Infrastruktur, in IT-Prozessen und IT-Anwendungen etabliert. Dies betrifft die Situation der IT-Anwender wie IT-Dienstleister.
Die Offenheit einerseits für den Einsatz von OSS und die Implementierung von OSS lassen sich in Umfragen messen und zeigen ein klares Bild: OSS ist im Rahmen der aktuellen Diskussion um mehr digitale Souveränität eine verlässliche Lösung zur Verwirklichung der Souveränitätsziele geworden. Zahlreiche Projekte auf kommunaler-, auf Landes-, Bundes- und europäischer Ebene spiegeln diese Entwicklung wider.
Bedarf
Die Umsetzung dieser Projekte ist nicht trivial. Der Wandel von Infrastrukturen wie auch Gewohnheiten ist eine komplexe Angelegenheit. Vielfach ist dieser Wandel schon erfolgreich in die Wege geleitet worden. Dabei entstand auch ein großer Erfahrungsschatz. Es gibt Best Practice Lösungen. Damit sind Akteure, die sich nun an diese Aufgabe setzen, nicht mehr auf sich gestellt. Es gibt schon eine Vielzahl an Netzwerken, Hilfen und Austauschplattformen. Doch wie erfolgt der Zugang?
Umsetzung
Im Rahmen einer Studie des saarländischen Ministeriums für Wirtschaft, Innovation, Digitales und Energie (MWIDE) untersuchen wir die Möglichkeiten zur Einrichtung eines Open Source Program Office (OSPO) im Saarland. Ziel ist es, die digitale Souveränität zu stärken, Open-Source-Aktivitäten in Verwaltung, Wissenschaft und Wirtschaft zu koordinieren und regionale Akteure besser zu vernetzen.
Hierzu analysieren wir ausgewählte OSPOs in Deutschland und Europa und möchten insbesondere folgende Aspekte besser verstehen:
- Trägerschaft und Gründung
- Mandat, Aufgaben und Zielgruppen
- Governance, Vernetzung und interne Organisation
- Rollen und Prozesse
- Kosten, Finanzierung und ggf. Fördermittel
An dieser Stelle setzt Opensaar in der nächsten Zeit im Verbund mit eigenen Partnern an. Am Anfang steht eine Sammlung derjenigen Institutionen und Firmen, die sich auf diesen Weg begeben haben oder ihn noch vor sich sehen. Wer nutzt Open Source auf welche Weise, in welchem Umfang? Welche Erwartungshaltungen gibt es? Wo und zu welchen Fragen wird Hilfe benötigt?
Dazu wurde diese Umfrage entwickelt. Es ergehen an ausgewählte Empfänger persönliche Einladungen zur Teilnahme. Dennoch ist diese Umfrage offen für weitere Teilnehmer. Wer also mitmachen möchte, kann uns einen kurzen Hinweis hinterlassen.
Einladung und Zielsetzung
Im Rahmen einer Studie des vom saarländischen Ministeriums für Wirtschaft, Innovation, Digitales und Energie (MWIDE) geförderten Vorprojektes „Open Source Program Office Saarland und Region“ ist Opensaar e. V. als einer der Projektpartner involviert. Ziel der Studie ist es, die Möglichkeiten für die Einrichtung eines Open Source Program
Office (OSPO) im Saarland zu eruieren, um die digitale Souveränität zu stärken, Open-Source-Nutzung in Verwaltung, Wissenschaft und Wirtschaft zu koordinieren und regionale Akteure zu vernetzen.
Konkret soll die Studie:
• relevante Strukturen, Rollen und Prozesse eines saarländischen OSPO modellieren,
• die wichtigsten Stakeholder identifizieren (Verwaltung, Hochschulen, Wirtschaft, Zivilgesellschaft),
• und Handlungsempfehlungen für die Einrichtung und Governance erarbeiten.
Im Rahmen dieses Projektes starten wir eine Online-Umfrage, die sich an Anwender und Anbieter richtet. Die Umfrage dauert ca. 10 Minuten und hilft dabei, ein Gesamtbild zu erstellen, wie sich Thema „OSPO – Opensource Program Office“ im Saarland und der Region widerspiegelt, wo der Bedarf ist und wo eventuelle Defizite vorhanden sind.
Datenschutz
An dieser Stelle ein spezieller Hinweis zum Datenschutz. Es gilt unverändert unsere eigene Datenschutzerklärung.
Zusätzlich erklären wir für die Umfrage, dass die erhobenen Daten (die eher allgemeinerer Art sind), nur innerhalb des Vereins ausgewertet werden. Die Daten werden auf einem Server innerhalb der EU gemäß DSGVO gespeichert. Ergebnisse der Umfrage werden nur aggregiert bzw. pseudonymisiert weitergegeben.
Teilnehmer haben die Möglichkeit, durch Angabe einer E-Mail-Adresse weiteren Kontakt zu uns zu ermöglichen sowie lediglich zu den Umfrageergebnissen informiert zu werden. Letztere Adressen werden nach dem Ergebnisversand gelöscht.
Zeithorizont
Es ist geplant, die Ergebnisse dieser Umfrage im Frühjahr 2027 zu veröffentlichen.





